Aus regierungsnahen Quellen in Damaskus verlautete, dass im Osten des Landes zwei Stützpunkte angegriffen worden seien, die von iranischen Revolutionsgarden kontrolliert werden. Die Staatsagentur Sana wiederum meldete wiederum, dass Stützpunkte des syrischen Militärs getroffen wurden. Eine offizielle Mitteilung der Koalition zu den Vorgängen lag nicht vor.

Im Sana-Bericht war von einer "Aggression durch Kampfflugzeuge der US-Koalition" die Rede. Demnach entstand "Sachschaden".

Die von den Angriffen betroffenen Militärposten Albu Kamal und Hmeimeh liegen in der ostsyrischen Provinz Deir Essor. Dort gehen die von Russland unterstützten syrischen Truppen sowie die US-geführte Militärkoalition in unterschiedlichen Offensiven gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vor.

Eine im vergangenen Jahr eingeführte Trennlinie entlang des Euphrat-Flusses soll beide Seiten daran hindern, sich in die Quere zu kommen. Die syrischen Truppen sind westlich des Flusses, die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) östlich des Flusses stationiert.