USA

Knatsch um Grenzmauer – Trump zofft sich vor laufender Kamera mit den Demokraten und droht mit Shutdown

Nancy Pelosi, Mike Pence, Donald Trump und Chuck Schumer im Oval Office am Dienstag.

Nancy Pelosi, Mike Pence, Donald Trump und Chuck Schumer im Oval Office am Dienstag.

Vor laufender Kamera ist eine Diskussion zwischen Donald Trump und den Demkoraten ziemlich aus dem Ruder gelaufen. Vor versammelter Presse lieferten sich der US-Präsident, Nancy Pelosi und Chuck Schumer einen heftigen Schlagabtausch. Trump droht mit «Shutdown», wenn das Parlament der Finanzierung der Mauer nicht zustimme.

Während eines rhetorischen Schlagabtausches mit hochrangigen demokratischen Volksvertretern hat Präsident Donald Trump gestern einmal mehr damit gedroht, die Amtsstuben der Bundesregierung zu schliessen – falls das Parlament nicht seiner Forderung zustimme, den Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko zu finanzieren.

Er werde «stolz» darauf sein, wenn der Streit um die Finanzierung der umstrittenen Grenzmauer zu einem «Shutdown» führe, sagte Trump. Die Demokratin Nancy Pelosi, die höchstwahrscheinlich ab dem nächsten Jahr das Repräsentantenhaus präsidieren wird, sprach in diesem Zusammenhang von einem «Trump Shutdown»; eine Bezeichnung, die den Präsidenten sichtbar wütend machte.

Chuck Schumer, der Fraktionschef der Demokraten im Senat, verglich das Verhalten Trumps nach Abschluss der Sitzung, die vor laufenden Kameras stattfand, mit demjenigen eines Kleinkindes, das nicht bekommt, was es will.

Die Republikaner stellen zwar bis Ende Jahr noch eine Mehrheit der Sitze in beiden Parlamentskammern, sind aber im Senat auf die Stimmen der Demokraten angewiesen, um Ausgabenbeschlüsse zu verabschieden. (rru)

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