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Kirche im Allgäu von Blitz getroffen

Die Kirchturmspitze ist nicht mehr zu retten

Die Kirchturmspitze ist nicht mehr zu retten

Eine Kirche im Allgäu in Bayern ist vermutlich durch einen Blitzeinschlag in Flammen aufgegangen. Die Spitze des 60 Meter hohen Kirchturms im Ortskern von Wald im Ostallgäu brannte lichterloh und brach am Donnerstagabend trotz stundenlanger Löschversuche ab.

Die Trümmer fielen nach Angaben der Polizei auf das Kirchengelände und die Strasse der Ortschaft. Verletzt wurde niemand. Die Kirche geriet am frühen Abend nach Angaben der Polizei vermutlich durch einen Blitzeinschlag in Brand. Kurz vor der ersten Meldung über das Feuer gegen 17.30 Uhr habe es in der Region ein Wintergewitter gegeben.

Stundenlang kämpfte die Feuerwehr gegen die Flammen, konnte den Einsturz der rund 20 Meter hohen Turmspitze aber nicht verhindern. Bis in die späten Abendstunden stand auch der Rest des Turms in Flammen.

Starker Wind und Schneetreiben erschwerten die Löscharbeiten. Sturm liess viele Funken fliegen. Aus den Gebäuden rund um das Gotteshaus im Kern des 1000-Einwohner-Ortes wurden zwölf Menschen in Sicherheit gebracht. Auch Tiere aus einem nahegelegenen Bauernhof kamen an anderen Orten unter.

Turm krachte auf Friedhof

Viele Einwohner der Gemeinde sahen sich die dramatische Löschaktion an und bangten um ihr Gotteshaus. Der Grossteil der Trümmer von der Turmspitze fiel nach Berichten von Augenzeugen auf den Friedhof.

"Es wäre dramatisch gewesen, wenn die Spitze in die andere Richtung gefallen wäre, denn dann hätte sie das Kirchenschiff zerstört", sagte der Polizeichef von Marktoberdorf, Alfred Immerz.

Die katholische Pfarrkirche zum heiligen Nikolaus wurde nach Angaben der Gemeinde Wald 1397 erstmals urkundlich erwähnt und ist seit 1426 Pfarrkirche. Der Innenraum ist im barocken Stil ausgestattet. Die Höhe des Schadens blieb zunächst unklar.

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