EU

Keller und Eickhout sind Spitzenkandidaten der europäischen Grünen

Ska Keller (Deutschland) und Bas Eickhout (Niederlande) jubeln beim 29. Europäischen Rat von Bündnis 90/Die Grünen nach ihrer Wahl zu den Spitzenkandidaten der Europäischen Grünen für die Europawahlen im Mai 2019.

Ska Keller (Deutschland) und Bas Eickhout (Niederlande) jubeln beim 29. Europäischen Rat von Bündnis 90/Die Grünen nach ihrer Wahl zu den Spitzenkandidaten der Europäischen Grünen für die Europawahlen im Mai 2019.

Die europäischen Grünen ziehen mit der Deutschen Ska Keller und dem Niederländer Bas Eickhout an der Spitze in den Europa-Wahlkampf.

Ein halbes Jahr vor der Neuwahl des EU-Parlaments im Mai 2019 wählte ein Parteitag in Berlin am Samstag die beiden Europaabgeordneten als Spitzenduo.

Die 37 Jahre alte Keller war zwei Wochen zuvor bereits auf Platz eins der Europaliste der deutschen Grünen gewählt worden. Gemeinsam mit dem EU-Abgeordneten Sven Giegold bildet sie das deutsche Spitzenduo für die Europawahl.

"Jetzt ist es Zeit, nach draussen zu gehen", sagte Keller am Samstag. Rechte Parteien griffen die Ideale an, für die die Grünen ständen. Es gelte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen. Eickhout sagte, es gehe "eine grüne Bewegung, eine grüne Welle" durch Europa.

Bei der vorigen Europawahl 2014 hatten die Grünen rund 6,7 Prozent geholt. Stärkste Kraft wurde die EVP, zu der CDU und CSU gehören. Die nächste Europawahl findet von 23. bis 26. Mai 2019 statt, in Deutschland am Sonntag, den 26. Mai.

Sollte die EVP wieder stärkste Fraktion werden, hat der Deutsche Manfred Weber (CSU) sehr gute Chancen auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten. Die Grünen würden das gern verhindern, etwa durch ein Bündnis mit den europäischen Liberalen (Alde) und den Sozialdemokraten im EU-Parlament.

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