Erdrutsch

Keine Hoffnung mehr - Vermutlich über 20 Tote in Goldgräber-Stadt

Trotz Rettungsversuchen gibt es für Vermisste nach dem Erdrutsch keine Hoffnung mehr

Trotz Rettungsversuchen gibt es für Vermisste nach dem Erdrutsch keine Hoffnung mehr

Beim Erdrutsch in einer philippinischen Goldgräber-Stadt sind vermutlich 22 Menschen ums Leben gekommen. Es gebe keine Hoffnung mehr, die 17 Vermissten noch zu finden, sagte der Bürgermeister der Stadt Pantukan, Celso Sarenas, am Sonntag vor Journalisten.

Nach dem Unglück in der Nacht auf Karfreitag im südlichen Bezirk Kingking waren fünf Tote geborgen worden. Zehn Menschen wurden lebend aus den Geröllmassen gezogen.

Für die Suche nach den Vermissten wurde auch schweres Gerät eingesetzt. Der Bergungseinsatz wurde dadurch erschwert, dass der Zufahrtsweg verschüttet worden war.

In der Region auf der Insel Mindanao graben Goldsucher eigenhändig Tunnel, ohne Sicherheitsstandards einzuhalten. Der Erdrutsch hatte nach Angaben der Behörden etwa 50 behelfsmässige Hütten der Goldsucher und ihrer Familien verschüttet. Das Unglück war wahrscheinlich durch Regenfälle am Donnerstag ausgelöst worden.

Provinzgouverneur Arturo Uy sagte, nach einem ähnlichen Erdrutsch vor zwei Jahren hätten Bewohner ein Memorandum unterzeichnet, am Unglücksort keine Hütten mehr zu bauen. Einige hätten sich aber nicht daran gehalten.

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