Coronavirus

Japaner dürfen nicht mehr schreien

Bitte leise: So will man in Japan dem Coronavirus beikommen. (Symbolbild)

Bitte leise: So will man in Japan dem Coronavirus beikommen. (Symbolbild)

Um das Coronavirus zu bekämpfen, wurde in Japan zu einer ungewöhnlichen Massnahme gegriffen.

224 Neuinfektionen gab es in Japans Hauptstadt Tokio binnen 24 Stunden; so viele wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Japan hatte den Notstand Ende Mai aufgehoben, da die Epidemie unter Kontrolle schien. Die hohe Zahl der Neuinfektionen schürt die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle. Seit Ausbruch der Coronapandemie gab es in Japan bisher mehr als 21100 bestätigte Infektionsfälle, 995 Menschen starben.

Zu einer kuriosen Massnahme im Kampf gegen das Virus greift der japanische Freizeitpark Fuji-Q Highland. Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, werden Besucher gebeten, auf den Achterbahnen «nicht mehr zu schreien» und für die Fotofalle stattdessen ein möglichst ernstes Gesicht aufzusetzen. (dpa/sas)

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