Generalstaatsanwalt Josh Shapiro, der die bisherigen Ermittlungsergebnisse am Dienstag vorstellte, glaubt, dass sich viele Opfer nicht gemeldet hätten. Die Dunkelziffer könnte deswegen deutlich höher liegen – auch, weil Berichte von vielen Kindern verloren gegangen seien.

Shapiro sprach von einer "jahrzehntelangen Vertuschung" durch ranghohe Kirchenobere in Pennsylvania und im Vatikan. Die Taten erstrecken sich über einen Zeitraum von 70 Jahren und auf das Gebiet von sechs der acht Diözesen im Bundesstaat Pennsylvania.