Dort unterzeichnete sie mit Verteidigungsministerin Roberta Pinotti eine entsprechende Übereinkunft. Demnach sollen mit dem heimischen Marihuana Medikamente entwickelt werden, die bislang teuer und aufwendig importiert werden müssen und so die Sozialkassen belasten.

Die Pflanzenzucht übernimmt ein pharmazeutischer Betrieb der Armee in Florenz, wo lange Zeit Medikamente für den Armeebedarf hergestellt wurden und inzwischen auch für den freien Markt produziert wird. "Die Kapazitäten der Armeewelt sind oft unbekannt oder werden unterschätzt", sagte Pinotti.

Die ersten italienischen Cannabis-Medikamente sollen noch im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Der Jahresbedarf in Italien wird von den Ministerien auf 80 bis 100 Kilogramm Cannabis geschätzt.