Zehn Jahre zuvor seien es noch 54,3 Prozent gewesen, berichtete die "New York Times". Den grösseren Anteil an der Bevölkerung haben jetzt Schwarze, Asiaten und vor allem Einwanderer aus Lateinamerika oder ihre Nachkommen.

Damit sei der Raum New York die erste Metropolregion ausserhalb der traditionell stark von Latinos besiedelten Gebiete im Süden und Westen der USA, in dem die Weissen in die Minderheit geraten seien.

Lediglich in Manhattan und in Brooklyn sei ihr Anteil leicht gestiegen. Aber auch der Prozentsatz der Schwarzen sei in fast allen Gebieten gesunken.

Der Anteil der Asiaten stieg hingegen überall. Der Umschwung gehe aber vor allem auf den Zuzug von Lateinamerikanern zurück. In nur einem der 23 Landkreise, dem teuren Manhattan, sei ihr Anteil nicht gestiegen.