Wintereinbruch

Hunderttausende ohne Strom nach Schneesturm in USA

Nach dem frühzeitigen Wintereinbruch im Nordosten der USA sind dort noch immer hunderttausende Menschen ohne Strom. Der Ausfall könne noch mehrere Tage andauern, teilten die Behörden am Montag mit.

Im Gebiet von Maryland bis Maine waren am Wochenende zum Teil mehr als 80 Zentimeter Schnee gefallen. Mindestens 21 Menschen kamen ums Leben, die meisten von ihnen durch umstürzende Bäume oder bei Verkehrsunfällen. Hunderte Schulen wurden geschlossen. Zeitweise waren mehr als drei Millionen Haushalte und Unternehmen ohne Strom.

Viele Familien schützten sich mit Decken und Wintermänteln gegen die Kälte oder benutzten öffentliche Schutzräume. Währenddessen reparierten die Notdienste die gekappten Kabel.

Er erwarte, dass bis Donnerstag 95 Prozent der stromlosen Haushalte wieder ans Netz angeschlossen sein werden, sagte der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie. "Ich weiss, Donnerstag ist noch weit weg, wenn man heute ohne Strom ist", räumte er ein.

Verwüstungen im Central Park

Der Schneesturm richtete auch im Central Park in New York Verwüstungen angerichtet. Bis zu 1000 Bäume wurden zerstört oder beschädigt, wie die Parkleitung mitteilte.

Die Einsatzkräfte bemühten sich, den Park noch rechtzeitig für den Marathon am kommenden Wochenende wieder instand zu setzen. Ein für den vergangenen Sonntag vorab geplanter Lauf über eine Strecke von acht Kilometern wurde abgesagt.

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