USA

Hunderte wohnen der Trauerfeier für hingerichteten Troy Davis bei

Der Sarg von Troy Davis wird zum Friedhof gefahren

Der Sarg von Troy Davis wird zum Friedhof gefahren

Mehrere hundert Menschen haben am Samstag der Beerdigung des hingerichteten Afroamerikaners Troy Davis beigewohnt und gegen die Todesstrafe demonstriert.

Mehrere Redner riefen bei der Trauerfeier in Savannah, Georgia, dazu auf, sich nach dem Tod von Davis verstärkt für die Abschaffung der Todesstrafe in den USA zu kämpfen. "Ich habe keinen Zweifel daran, dass Georgia einen unschuldigen Mann ermordet hat", sagte Edward DuBose, der örtliche Präsident der schwarzen Bürgerrechtsvereinigung NAACP.

Der 42-jährige Davis war trotz weltweiter Gnadenappelle am 21. September in Jackson mit einer Giftspritze hingerichtet worden, nachdem er 20 Jahre zuvor wegen Mordes an einem weissen Polizisten zum Tode verurteilt worden war. Davis hatte stets seine Unschuld beteuert.

Seine Verurteilung war höchst umstritten. Eine Tatwaffe, DNA-Spuren oder Fingerabdrücke, die auf ihn als Täter hingedeutet hätten, wurden nie gefunden.

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