Wie bereits nach seinem Treffen mit Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad sagte Chàvez, er und Assad wollten den Fall des Imperialismus vorantreiben und für eine neue, ausgeglichene Welt sorgen. Die beiden Staatschefs berieten ausserdem über ein geplantes Ölprojekt und unterzeichneten mehrere Wirtschaftsabkommen.

Die USA haben bereits vor Jahren Sanktionen gegen Syrien verhängt, weil sie ihm die Unterstützung von Terroristen vorwerfen. Ausserdem wirft Washington Damaskus vor, an einem geheimen Atomprogramm zu arbeiten.

Venezuela hindert das nicht daran, mit Syrien Geschäfte zu machen. Gemeinsam planen beide Länder den Bau einer Ölraffinerie, die täglich 140'000 Barrel Rohöl aufbereiten soll, teilte der venezolanische Ölminister Rafael Ramirez in einer Stellungnahme mit.

Syrien hatte 2007 einen Vertrag mit Iran, Venezuela und Malaysia über den Bau einer Raffinerie geschlossen. Zudem habe Iran einer Beteiligung Venezuelas an der Entwicklung eines grossen Gaslagers zugestimmt. Chavez wird nach seinem Syrien-Aufenthalt weiter nach Libyen und Portugal reisen.