«Wir haben eine brandneue Methode, mit der wir das U-Boot kontrollieren können», strahlte ein Marine-Kommandant letzten Monat noch gegenüber BBC. Seit Freitag morgen liegt das

gemäss «Spiegel» über fünf Milliarden Franken teure U-Boot nun vor der schottischen Insel Isle of Skye auf Grund.

Das Boot ist nach einem Manöver das «ein bisschen» schief gegangen ist, auf Grund gelaufen, wie der britische «Telegraph» berichtet. Die 98 Crewmitglieder sind unverletzt und warten nun auf den Abend. Sobald die Flut kommt, werden sie Rettungsboote aus ihrer misslichen Lage befreien können.

Beim Boot handelt es sich um das grösste und modernste, das die britische Marine je gebaut hat; 7200 Tonnen schwer, ausgerüstet mit einem 35 Jahre lang laufenden Atomreaktor. Das britische Verteidigungsministerium teilt mit, das Boot sei wasserdicht geblieben und ein nuklearer Unfall nicht möglich.

Im Boot befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls keine Waffen. Die HMS Astute ist gemäss BBC in der Lage, bis zu 38 Raketen zu befördern. (mik)