"In der Arktis nach Öl zu bohren, während die Region schneller als je zuvor schmilzt, ist völliger Wahnsinn", sagte Frode Pleym von Greenpeace Norwegen laut einer Mitteilung. "Wir befinden uns in einer Klimakrise und müssen die Ölbohrungen stoppen. Deshalb protestieren wir hier friedlich."

Die norwegische Regierung hat für 2019 83 Produktionslizenzen vergeben - so viele, wie noch nie zuvor. Greenpeace führt derzeit eine Klage gegen die Lizenzvergabe. Die Naturschützer werfen Norwegen vor, sein Grundgesetz und das Klimaschutzabkommen von Paris verletzt zu haben. Das Berufungsverfahren beginnt im November.