Tunesien

Gewaltsame Proteste: Tunesiens Präsident ruft zur Ruhe auf

Tunesiens Präsident Zine El Abidine Ben Ali auf einem Plakat

Tunesiens Präsident Zine El Abidine Ben Ali auf einem Plakat

Nach gewaltsamen Protesten gegen die hohe Arbeitslosigkeit hat der tunesische Präsident Zine El Abidine Ben Ali harte Strafen für die Verantwortlichen angekündigt und zur Ruhe aufgerufen.

Das Recht werde gegen "eine Minderheit von Extremisten" zum Einsatz kommen, die zu "Gewalt und Chaos" anstachelten, sagte der Staatschef am Dienstag im Fernsehen. Zugleich sagte er weitere Massnahmen zu, um die Schaffung von Arbeitsplätzen voranzutreiben.

In Tunesien kommt es in der Region um die Stadt Sidi Bouzid seit zehn Tagen zu Protesten. Zwei Demonstranten wurden dabei getötet, einer von ihnen starb durch Schüsse der Polizei.

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