Neurologie

Fünfjähriges Mädchen stirbt bei klinischer Studie in den USA

Bei einer US-Studie zu einer neuen Gentherapie ist ein Kind gestorben. Ob sein Tod wirklich auf verabreichte Substanzen zurückgeführt werden kann, ist nicht sicher (Symbolbild)

Bei einer US-Studie zu einer neuen Gentherapie ist ein Kind gestorben. Ob sein Tod wirklich auf verabreichte Substanzen zurückgeführt werden kann, ist nicht sicher (Symbolbild)

Während einer klinischen Studie zu einer neuartigen Gentherapie in den USA ist ein fünfjähriges Mädchen gestorben. Die französische Biotech-Firma Lysogene teilte am Donnerstag mit, das Kind habe an einer Studie zum sogenannten Sanfilippo-Syndrom teilgenommen.

Dabei handelt es sich um eine seltene neurologische Krankheit, die im schlimmsten Fall zu Behinderungen führen kann und bisher als unheilbar gilt.

Die Todesursache bei dem Mädchen sei "ungeklärt", betonte die Firma. "Bisher gibt es keinen Beweis, dass der Vorfall mit der Verabreichung des Mittels im Zusammenhang steht", das für die klinische Studie eingesetzt wurde.

Das Mädchen sei zum Zeitpunkt seines Todes nicht im Spital gewesen, hiess es weiter. Es war zuvor in einem der Testlabore von Lysogene in den USA behandelt worden und danach wieder nach Hause zurückgekehrt.

Die Biotech-Firma äusserte sich "zutiefst betrübt" über den Tod des Kindes und kündigte eine interne Untersuchung an. In Europa und den USA wurden im Rahmen der klinischen Studie demnach bisher 18 Menschen behandelt.

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