Südafrika

Fünf Tote bei neuer Gewalt an südafrikanischer Mine

Südafrikanische Minenarbeiter streiken für mehr Lohn (Archiv)

Südafrikanische Minenarbeiter streiken für mehr Lohn (Archiv)

Bei neuer Gewalt an einem südafrikanischen Bergwerk sind nach Gewerkschaftsangaben fünf Menschen getötet worden. Zwei der Opfer in der Region von Rustenburg westlich der Hauptstadt Pretoria waren Mitarbeiter des Unternehmens Impala.

Zu den anderen Todesopfern machte die Bergbaugewerkschaft des Landes am Dienstag zunächst keine Angaben. Laut der Gewerkschaft wurden die Menschen bei gewaltsamen Ausschreitungen im Zusammenhang mit einem Streik für höhere Löhne am Sonntag getötet. Wie genau die Arbeiter ums Leben kamen, blieb zunächst unklar.

Die Region von Rustenburg wird seit Wochen von Gewalt an Minen erschüttert. Im Platinbergwerk Marikana wurden Mitte August 34 streikende Bergleute von Polizisten erschossen. Dies war der tödlichste Polizeieinsatz seit dem Ende der Apartheid im Jahr 1994.

Bereits einige Tage zuvor hatte es bei Protesten an der Mine zehn Tote gegeben. Unter den Toten waren auch Polizisten.

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