Burma

Freigelassene Suu Kyi nimmt Arbeit in Parteizentrale wieder auf

Aung San Suu Kyi wird von Journalisten befragt

Aung San Suu Kyi wird von Journalisten befragt

Zwei Tage nach dem Ende ihres Hausarrests hat die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi am Montag die politische Arbeit wieder aufgenommen.

Zwei Tage nach dem Ende ihres Hausarrests hat die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi am Montag die politische Arbeit wieder aufgenommen.

Eine ihrer ersten Aufgaben sei es, ihre Partei, die Nationalliga für Demokratie (NLD), wieder zu legalisieren, sagte Parteisprecher Nyan Win.

Die NLD war im Mai aufgelöst worden, weil sie die Forderung der Militärjunta verweigert hatte, Suu Kyi aus der Partei auszuschliessen. Das war eine Voraussetzung für die Registratur zu den umstrittenen Wahlen. Parteien, die sich nicht registrierten, hörten auf zu existieren. Die NLD machte zunächst in einer legalen Grauzone als Hilfsorganisation weiter.

Die 65-jährige Suu Kyi war am Samstag nach siebeneinhalb Jahren Isolation in ihren Haus frei gekommen. Keine 24 Stunden später hatte sie versprochen, sich weiter für Demokratie und Freiheit einzusetzen und mehr als 10'000 begeisterte Anhänger aufgerufen, die Hoffnung nicht aufzugeben.

Sie fürchte keine Repressionen, sagte Suu Kyi in einem Interview mit dem Sender BBC. "Ich habe keine Angst, in dem Sinne, dass ich dies oder jenes nicht tue weil sie mich wieder einsperren könnten", sagte sie. "Gleichzeitig ist mir klar, dass das durchaus passieren kann - es ist nicht gerade das, was ich mir wünsche."

Suu Kyi äusserte ausserdem die Bereitschaft, Junta-Chef Than Shwe zu treffen, da sie "keinen Groll" gegen die Militärführung des Landes hege.

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