Burma

Freigelassene Suu Kyi kämpft um Fortbestehen ihrer Partei

Aung San Suu Kyi setzt sich für Fortbestand ihrer Partei ein

Aung San Suu Kyi setzt sich für Fortbestand ihrer Partei ein

Die aus langjährigem Hausarrest entlassene burmesische Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi will das Fortbestehen ihrer offiziell aufgelösten Partei Nationale Liga für Demokratie (NLD) sichern.

Die 65-Jährige habe am Dienstag bei dem höchsten Gericht in Rangun eine Klage gegen die Auflösung der NLD unterzeichnet, sagte Suu Kyis Anwalt und Parteisprecher Nyan Win. "Sie ist bereit, für das Bestehen der NLD zu kämpfen." Suu Kyi war nach Jahren unter Hausarrest am Samstag freigelassen worden.

Die Partei der Friedensnobelpreisträgerin war formell aufgelöst worden, weil sie zum Boykott der international umstrittenen Parlamentswahlen vom 7. November aufgerufen hatte.

Nach ihrer Freilassung am Wochenende kündigte Suu Kyi ihre Rückkehr in die Politik des südostasiatischen Landes an. In einem Interview mit dem britischen Sender BBC rief sie am Montag zu einer "friedlichen Revolution" in dem von einer Militärjunta regierten Land auf.

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