Terrorismus - UNO

Frankreich legt UNO-Resolution für den Kampf gegen Terrormiliz vor

Der Weltsicherheitsrat in New York (Archiv). Frankreich fordert die Weltgemeinschaft in einem Resolutionsentwurf zu verstärkten gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus auf.

Der Weltsicherheitsrat in New York (Archiv). Frankreich fordert die Weltgemeinschaft in einem Resolutionsentwurf zu verstärkten gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen den Terrorismus auf.

Nach Russland hat nun auch Frankreich eine UNO-Resolution zur Unterstützung des Kampfes gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorgelegt. Das Entwurfspapier wurde den 15 Mitgliedern des Weltsicherheitsrats am Donnerstag (Ortszeit) in New York übermittelt.

Der französische Entwurf verurteilt die jüngsten Terroranschläge des IS unter anderem in Paris und ruft zu verstärkten gemeinsamen Anstrengungen gegen den Terror auf. Frankreich hoffe, dass die Resolution so bald wie möglich verabschiedet werden könne, sagte ein Sprecher der französischen UNO-Vertretung.

Auch der britische Botschafter und derzeitige Sicherheitsratsvorsitzende Matthew Rycroft zeigte sich zuversichtlich. "Die Franzosen haben den Entwurf extra auf die Aspekte fokussiert, bei denen es Einheit gibt."

Zuvor war Russland vorgeprescht und hatte bereits am Mittwoch einen eigenen Resolutionsentwurf vorgelegt. "Ich glaube, unser Text ist sehr ausgewogen, so dass ihn jeder akzeptieren kann", hatte Moskaus UNO-Botschafter Witali Tschurkin das Papier kommentiert. Zahlreiche andere Sicherheitsratsmitglieder lehnen den Entwurf jedoch ab, weil darin auch eine Zusammenarbeit mit dem syrischen Machthaber und russischen Verbündeten Baschar al-Assad vorgesehen ist.

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