Frankreich

Frankreich gedenkt der Opfer des Anschlages auf «Charlie Hebdo»

Gedenken an die Terroropfer - von links nach rechts: die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, Justizministerin Nicole Belloubet, Innenminister Christophe Castaner und Kulturminister Franck Riester.

Gedenken an die Terroropfer - von links nach rechts: die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, Justizministerin Nicole Belloubet, Innenminister Christophe Castaner und Kulturminister Franck Riester.

Vier Jahre nach dem islamistischen Terroranschlag gegen das Pariser Satiremagazin «Charlie Hebdo» haben französische Politiker der Opfer gedacht.

Innenminister Christophe Castaner, weitere Ressortchefs sowie die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo versammelten sich am Montag vor dem früheren Redaktionsgebäude im elften Stadtbezirk.

Bei dem Anschlag auf "Charlie Hebdo", eine Polizistin und einen jüdischen Supermarkt waren im Januar 2015 insgesamt 17 Menschen aus dem Leben gerissen worden. Die drei islamistischen Täter wurden von der Polizei erschossen. Die Angriffe leiteten eine beispiellose Terrorserie in Frankreich ein, bei der insgesamt rund 250 Menschen starben.

Die Staatsanwaltschaft hatte erst im vergangenen Monat einen Strafprozess gegen mutmassliche Unterstützer der Attentäter vom Januar 2015 beantragt. Demnach sollen 14 Verdächtige vor ein Geschworenengericht gestellt werden. Ermittlungsrichter müssen noch entscheiden, ob sie diesem Antrag ganz oder teilweise folgen.

Der Prozess könnte nach Informationen der Tageszeitung "Le Figaro" im kommenden Jahr beginnen und rund drei Monate dauern.

Im Dezember leitete die Justiz auch ein Ermittlungsverfahren gegen den mutmasslichen Dschihadisten Peter Cherif ein. Der Verdächtige soll nach übereinstimmenden Medienberichten enge Verbindungen zu Chérif und Said Kouachi gehabt haben, denen der Anschlag auf "Charlie Hebdo" vorgeworfen wird.

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