Dieser war unter anderem mit Chemikalien beladen. Über die Unglücksursache könne aber erst etwas gesagt werden, wenn der Flugdatenschreiber gefunden werde, hiess es.

Einige Wrackteile der Maschine, darunter ein Pilotensitz, wurden rund 100 Kilometer westlich der südlichen Insel Cheju aus dem Wasser gezogen. Das teilte die koreanische Küstenwache mit. Die Leichen des Piloten und des Co-Piloten wurden zunächst nicht gefunden.

Der Pilot hatte den Angaben zufolge rund eine Stunde nach dem Abflug vom Internationalen Flughafen Incheon vor der Westküste des Landes technische Probleme gemeldet. Kurz danach verschwand das Flugzeug vom Typ Boeing 747-400F vom Radar.

Ein Sprecher von Asiana Airlines sagte, der Pilot habe über dem Meer zum Flughafen in Cheju umkehren wollen. Ob der Absturz mit den Chemikalien an Bord zusammenhänge oder ein mechanisches Problem die Ursache gewesen sei, werde noch untersucht. Das Flugzeug war am frühen Morgen mit dem Ziel Shanghai gestartet.

Es war der schlimmste Unfall eines Flugzeugs der Asiana Airlines seit 1993, als eine Passagiermaschine gegen einen Berg im Südwesten Südkoreas geprallt war. 68 Menschen waren damals ums Leben gekommen.