Thailand

Flutgefahr für Bangkoks Stadtzentrum laut Regierungschefin gering

Das Wasser sollte nicht bis ins Stadtzentrum Bangkoks vordringen, meint Regierungschefin Yingluck Shinawatra

Das Wasser sollte nicht bis ins Stadtzentrum Bangkoks vordringen, meint Regierungschefin Yingluck Shinawatra

Thailands Ministerpräsidentin hat sich zuversichtlich gezeigt, dass das Zentrum der Hauptstadt Bangkok von den schweren Überschwemmungen verschont beleibt.

"Wenn alle Massnahmen wie geplant ergriffen werden, können wir das Geschäftsviertel Bangkoks retten", sagte Regierungschefin Yingluck Shinawatra am Samstag in ihrer wöchentlichen Fernseh- und Radioansprache. Es bestehe nur die Gefahr einer "geringen" Überschwemmung. Kleinere Wassermassen könnten schnell abgepumpt werden.

Die schwersten Überschwemmungen in Thailand seit 50 Jahren hatten sich am Freitag bis an den Rand des Zentrums von Bangkok ausgedehnt. Die langsam vordringenden Wassermassen erreichten dessen nördlichen Rand und befanden sich nur noch wenige Kilometer vom Geschäftsviertel der Hauptstadt entfernt.

Ein Fünftel des Stadtgebiets stand bereits unter Wasser. Die Behörden ordneten die Evakuierung von acht der 50 Bezirke Bangkoks sowie von Teilen weiterer Stadtviertel an. Betroffen sind davon rund 1,7 Millionen Menschen in der Metropole mit zwölf Millionen Einwohnern und damit weit mehr, als die staatlichen Notunterkünfte aufnehmen können.

Auslöser der Überschwemmungen waren ungewöhnlich heftige Monsunregen. Mehr als 440 Menschen kamen bereits durch das Hochwasser ums Leben, ausserdem leiden Millionen Menschen unter Schäden an ihren Häusern sowie unter dem Verlust von Vieh.

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