EgyptAir-Absturz

Flugschreiber der abgestürzten Maschine ausgewertet: War es doch kein Terror-Anschlag?

Rund fünf Wochen nach dem tragischen Absturz einer EgyptAir-Maschine im Mittelmeer haben die Ermittler nun die Blackbox des verunglückten Flugzeugs ausgewertet. Die Daten zeigen: In der Kabine war vor dem Absturz Rauchalarm ausgebrochen.

Die Daten des Flugdatenschreibers stimmten mit den Angaben des automatischen Kommunikationssystems Acars der Unglücksmaschine zu Rauch in einer Toilette und in der Bordelektronik überein, teilte der Untersuchungsausschuss unter Führung Ägyptens am Mittwoch in Kairo mit.

Teile des Vorderteils der Unglücksmaschine wiesen den Angaben zufolge ausserdem Anzeichen für die Einwirkung hoher Temperaturen sowie Russ auf. Die Aufzeichnungen des Flugdatenschreibers reichen vom Abflug des Airbus A320 in Paris bis zu einer Höhe von 37'000 Fuss (11'250 Meter), wie der Untersuchungsausschuss mitteilte.

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Aus Frankreich und Ägypten: Erste offizielle Reaktionen auf wahrscheinlichen EgyptAir-Absturz im Mai 2016

Die Maschine der ägyptischen Fluggesellschaft EgyptAir war am 19. Mai auf dem Weg von Paris nach Kairo mit 66 Menschen an Bord im Mittelmeer zerschellt. Unter den Opfern sind 40 Ägypter und 15 Franzosen - Schweizer sassen nicht in dem Flugzeug. Flugdatenschreiber und Stimmrekorder wurden Mitte Juni nach wochenlanger Suche geborgen, sie waren aber schwer beschädigt.

Der Flugdatenschreiber wurde bis Dienstag von Experten der französischen Flugunfallbehörde BEA repariert. Die Reparatur des Stimmenrekorders dauerte am Mittwoch noch an. Auch die Suche nach den Überresten der Maschine wurde fortgesetzt.

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Von der Auswertung der Flugschreiber erhoffen sich die Ermittler die Aufklärung der Absturzursache. Nachdem die ägyptischen Behörden zunächst von einem möglichen Anschlag gesprochen hatten, gehen Experten inzwischen eher von einem Unfall aus.

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