Damit ist nun der Weg frei für eine Gesetzesänderung, die 2016 in Kraft treten könnte. Regierungschef Alexander Stubb äusserte sich erfreut über das Votum. Finnland folge damit in dieser "schwierigen Frage" den Nachbarstaaten und anderen westlichen Ländern.

Die Aktivisten hatten während ihrer Kampagne mehr als 160'000 Unterschriften gesammelt, mehr als drei Mal so viel wie nötig, um eine Entscheidung im Parlaments zu erreichen.

Unterstützt wurde der Antrag von den meisten Abgeordneten der Regierungskoalition aus Sozialdemokraten und Konservativen. Die Grünen votierten einstimmig dafür, die euroskeptischen "Wahren Finnen" lehnten den Vorschlag ab.