Das Verbot gilt ab nächstem Jahr und bezieht sich auf das vatikanische Staatsgebiet, das nur Angestellte, Staatsbürger und Gäste mit Sondererlaubnis betreten können. Rund um den Petersplatz wird es weiter Tabak zu kaufen geben.

Der Kirchenstaat verkauft bisher an seine Staatsbürger und Angestellten Zigaretten billiger, da man dort keine Steuern bezahlen muss. Vielen galt der Mini-Staat daher als "Raucherparadies".

Selbst wenn die Zigaretten eine "Umsatzquelle" für den Vatikan seien: "kein Gewinn kann gerechtfertigt sein, wenn er Leben aufs Spiel setzt", erklärte der Papstsprecher.