Massenverhaftung

FBI nimmt 133 Staatsdiener in Puerto Rico fest

Verhaftete und FBI-Beamte in Puerto Rico

Verhaftete und FBI-Beamte in Puerto Rico

Auf einen Schlag haben die US-Ermittlungsbehörden (FBI) am Mittwoch in Puerto Rico 133 Polizisten und Staatsbedienstete festgenommen. Sie werden beschuldigt, in die Drogenkriminalität verwickelt zu sein.

In Washington sprach US-Justizminister Eric Holder von der grössten Aktion dieser Art in der Geschichte des FBI. Das FBI hatte 1000 Agenten zu der Massenfestnahme auf die Karibikinsel geschickt.

Wie die puertoricanische Zeitung "Primera Hora" am Mittwoch in San Juan weiter berichtete, wurden gegen die 133 Festgenommenen in 20 verschiedenen Delikten Anklage erhoben, darunter in Einzelfällen auch wegen Mordes und Waffenhandels.

Die Polizisten aus verschiedenen Städten sollen unter anderem Aktionen der Organisierten Kriminalität geschützt und dafür zwischen 500 und 4500 Dollar erhalten haben. Die Ermittlungen hatten nach Angaben der Behörden bereits vor zwei Jahren begonnen.

Puerto Rico ist ein an die USA assoziierter Freistaat in der Karibik und liegt östlich der Insel Hispaniola mit der Dominikanischen Republik und Haiti. Die Insel gilt deshalb als ein zentrales Einfallstor für Drogen aus Südamerika in die USA.

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