Puerto Rico

FBI-Beamte an Razzien gegen Korruption in Puerto Rico beteiligt

FBI-Agenten führen Verdächtige ab

FBI-Agenten führen Verdächtige ab

Rund 1000 FBI-Agenten sind am Mittwoch (Ortszeit) in mehreren Razzien gegen Korruption vor allem bei der Polizei in Puerto Rico vorgegangen. Etwa 130 Menschen wurden festgenommen, darunter 77 Polizisten. Die Verdächtigen sollen in Drogengeschäfte verstrickt gewesen sein.

Die meisten der eingesetzten US-Bundespolizisten wurden vor Sonnenaufgang in das amerikanische Aussengebiet eingeflogen. Der Aktion war die umfangreichste Korruptionsermittlung in der Geschichte des FBI vorausgegangen.

Die Polizei auf Puerto Rico hat bereits seit längerem einen zweifelhaften Ruf, der jüngste FBI-Einsatz dürfte kaum für eine Besserung sorgen. Den festgenommenen Polizisten, Gefängniswärtern, Soldaten und Nationalgardisten wird unter anderem vorgeworfen, Drogendealer auf der Insel gedeckt zu haben.

"Wir werden nicht zulassen, das die Korruption weniger die Arbeit vieler zerstört", sagte US-Justizminister Eric Holder in Washington. "Die Menschen auf Puerto Rico haben etwas Besseres verdient."

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