Dies sagte der Chef des örtlichen Katastrophenschutzes, Mahler Tamba, der Nachrichtenagentur DPA am Mittwoch. Damit stieg die offizielle Zahl der Todesopfer auf zwei. 18 Menschen seien bisher gerettet worden.

Das Holzboot war am Montagnachmittag auf seiner Fahrt von Simanindo nach Tigaras zwei Kilometer nach der Abfahrt in ein Unwetter geraten und gesunken. Zunächst waren die Behörden nach dem Unglück von 49 Vermissten ausgegangen, am Dienstag stieg die Zahl auf 128. Weil keine Passagierliste vorliegt, müssen sich die Behörden auf die Angaben von Familienangehörigen verlassen.

Die Fähre soll Berichten zufolge nicht zugelassen gewesen sein. Möglicherweise sei sie überladen gewesen, hiess es.