China

Exil-Tibeter: China nimmt etwa 300 Mönche fest

Haben nichts zu lachen ion China: tibetische Mönche (Symbolbild)

Haben nichts zu lachen ion China: tibetische Mönche (Symbolbild)

Die chinesischen Behörden erhöhen offenbar den Druck auf die tibetische Minderheit in der südwestlichen Provinz Sichuan. Nach der Selbstverstümmelung eines 21-jährigen Mönches habe das Militär ein Kloster in der Präfektur Aba gestürmt.

Dabei wurden etwa 300 tibetische Mönche festgenommen, sagte der Leiter des Klosters, Kirti Rinpoche, am Montag in seinem Exil im indischen Dharamsala. "Die Unterdrückung wird immer schlimmer." Zu der Massenfestnahme sei es bereits am 21. April gekommen. Seitdem fehle von den festgenommenen Mönchen jede Spur.

Die Angaben konnten von unabhängiger Seite zunächst nicht überprüft werden, weil die chinesischen Behörden ausländischen Journalisten den Zugang in die tibetischen Unruhegebiete verbieten. Die Behörden waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Das Aussenministerium in Peking hatte im vergangenen Monat erklärt, in dem Kloster gehe alles seinen normalen Gang.

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