Nach etwa einer halben Stunde setzte sie einen spanischen und einen koreanischen Satelliten aus. Der gut fünf Tonnen schwere Hispasat 1E ist bereits der sechste spanische Satellit, der von einer Ariane ins All gebracht wird. Der knapp drei Tonnen schwere Koreasat 6 wird von der südkoreanischen Korea Telecom betrieben.
Beide Satelliten haben eine Funktionsdauer von etwa 15 Jahren im All. Es war der 55. Flug einer Ariane-Rakete. Der Start war für Dienstag geplant gewesen, musste wegen ungünstiger Wetterbedingungen aber um 24 Stunden verschoben werden.
Zuvor war der Start bereits um eine Woche verschoben worden, da einer Satellitenbetreiber noch weitere Überprüfungen vornehmen musste. Beim vorletzten Start Ende Oktober hatte es eine Panne gegeben: Wegen eines Lecks in einem Treibstofftank ging ein Satellit des Unternehmens Eutelsat im All verloren.