Der weltgrösste Emittent China habe daran mit einem Anstieg von 9,3 Prozent den grössten Anteil gehabt. Dies sei vor allem auf die stärkere Nutzung von Kohle zurückzuführen.

In Europa hätten ein vergleichsweise milder Winter und eine schleppende Wirtschaft dagegen zu einem Rückgang von 1,9 Prozent geführt. Auch in den USA ging der CO2-Ausstoss zurück, und zwar um 1,7 Prozent. Hier spielte auch die zunehmende Verwendung von Erdgas statt Kohle eine Rolle, erklärte die IEA.

Der Chefökonom der Agentur, Fatih Birol, sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Zahlen passten genau zum befürchteten Anstieg der weltweiten Temperaturen um durchschnittlich sechs Grad bis 2050. Dies hätte "verheerende Auswirkungen auf den Planeten", sagte er.