Rekordsumme

EU will italienischen Erdbebenopfern mit 607 Millionen Euro helfen

Spuren der Zerstörung nach den Erdbeben in Norditalien vom Frühling

Spuren der Zerstörung nach den Erdbeben in Norditalien vom Frühling

Die EU-Kommission will den Erdbebenopfern in der italienischen Region Emilia Romagna mit dem Rekordbetrag von 670 Millionen Euro helfen. «Wir müssen dieser hochproduktiven Region wieder auf die Füsse helfen», sagte der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, am Mittwoch in Brüssel.

Die Region im Nordosten Italiens war im Mai und Juni von schweren Erdbeben erschüttert worden, bei denen 27 Menschen starben und rund 350 weitere verletzt wurden. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt, mehr als 45'000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Aufgrund der massiven Folgen des Bebens will die EU-Kommission den Opfern nun mit dem höchsten Betrag helfen, der je von dem EU-Solidaritätsfonds bereitgestellt wurde.

Wenn die EU-Finanzminister und das EU-Parlament der Auszahlung zustimmen, soll mit dem Geld die Unterbringung von tausenden obdachlos gewordenen Menschen sowie die Instandsetzung der Infrastruktur in der Region und ärztliche Behandlungen bezahlt werden.

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