Begleitet wurde die Eruption von einem Erdbeben, wie der Vulkanologe Brad Scott Radio New Zealand sagte. Einige Menschen verliessen ihrer Häuser, über Verletzte oder grössere Schäden gab es zunächst keine Berichte.

Autos und Lastwagen fahren durch die Aschewolke nach der Eruption des Mount Tongariro

Autos und Lastwagen fahren durch die Aschewolke nach der Eruption des Mount Tongariro

Die Polizei sperrte wegen schlechter Sicht in der Umgebung des Bergmassivs einen Highway zwischen Neuseelands grösster Stadt Auckland und der Hauptstadt Wellington. Sie empfahl Autofahrern, die Region zu meiden. Später wurde die Strasse dann wieder geöffnet.

Der Vulkanologe Michael Rosenberg sagte dem Sender Radio New Zealand, nach einer ersten heftigen Eruption habe es zunächst keine weitere Aktivität an dem 1968 Meter hohen Berg gegeben. Es bleibe unklar, ob es sich um den Beginn einer längeren Reihe von Eruptionen handle oder ob sich der Vulkan wieder beruhige. Es sei aber durchaus möglich, dass der Vulkan weiter aktiv bleibe.

Der Zivilschutz warnte vor "potenziellen Gefahren" durch die 6000 Meter hohe Aschewolke, die sich auf einer Länge von 250 Kilometern erstreckt. Die Fluggesellschaft Air New Zealand erklärte, dass sich deswegen möglicherweise Flüge über der Nordinsel verspäteten oder gestrichen werden müssten.