Silvesternacht Köln

Erstmals muss ein Täter der sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht ins Gefängnis

Kontrolle am Kölner Hauptbahnhof wenige Tage nach den sexuellen Uebergriffen in der Silvesternacht. (Archivbild)

Kontrolle am Kölner Hauptbahnhof wenige Tage nach den sexuellen Uebergriffen in der Silvesternacht. (Archivbild)

Erstmals ist ein Täter aus der Kölner Silvesternacht zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Ein 21-jähriger Algerier bekam am Donnerstag vor dem Amtsgericht Köln eine Freiheitsstrafe von einem Jahr für einen Diebstahl, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Das Gericht befand ihn für schuldig, in der Silvesternacht auf dem Bahnhofsvorplatz einem Mann das Portemonnaie gestohlen zu haben. Als der Mann den Diebstahl bemerkte, hielt er den Dieb fest, der ihm daraufhin einen Stoss versetzte. Andere Passanten griffen ein, und es kam zu einem Handgemenge.

Bereits im Februar waren die ersten Täter verurteilt worden, jedoch zu Bewährungsstrafen. In der Silvesternacht war es in Köln massenhaft zu Straftaten gekommen. Entsetzen hatten vor allem die sexuellen Übergriffe auf Frauen ausgelöst.

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