In Deutschland waren neben den Millionenmetropolen Berlin, Hamburg, Köln und München auch viele kleinere Städte vertreten. Ein zweiter Schwerpunkt lag in Frankreich, weitere Kundgebungen gab es in neun weiteren westlichen EU-Staaten.

Seit Jahresbeginn haben sich nach Veranstalterangaben Menschen in mehr als 60 Städten in insgesamt acht Staaten der Initiative angeschlossen. Bereits am Samstag hatten beim "March for Europe" gut 4000 Menschen in Berlin ihre Begeisterung für die europäische Idee zum Ausdruck gebracht.

Die Bürgerbewegung "Pulse of Europe" war Anfang des Jahres in Frankfurt am Main gestartet, um nach dem Brexit-Referendum und vor diesjährigen Parlamentswahlen in Europa Zeichen für die europäische Einheit und gegen eine Zersplitterung der EU-Staatengemeinschaft zu setzen.

Die EU-Befürworter setzen sich unter anderem für die Achtung der Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit ein. Sie kommen regelmässig sonntags um 14.00 Uhr auf Plätzen in ganz Europa zusammen.