Es ist das erste Mal in der jüngeren Geschichte des mittelamerikanischen Landes, dass ein Ex-Präsident in Haft muss. Nach fünf Monaten auf der Flucht hatte sich Flores Anfang September den Behörden gestellt. Ein Gericht stellte ihn zunächst unter Hausarrest.

Am Mittwoch kassierte eine andere Kammer die Entscheidung und ordnete U-Haft an. Flores soll während seiner Amtszeit (1999-2004) mehr als 15 Millionen US-Dollar öffentliche Mittel veruntreut haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er sich an Entwicklungshilfe aus Taiwan bereichert hat.