Den Angaben zufolge riss sich die "Triumph", die in Mobile im US-Bundesstaat Alabama im Hafen liegt, bei einem Sturm los. Dadurch seien zwei auf dem benachbarten Pier arbeitende Männer ins Wasser gespült worden.

Einer von ihnen habe von der US-Küstenwache gerettet werden können, der zweite werde noch vermisst. Das Schiff habe gesichert werden können.

Unhaltbare Zustände

Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich den Angaben zufolge etwa 800 Arbeiter an Bord des Schiffes, das bereits Mitte Februar in die Schlagzeilen geraten war, als es nach einem Brand im Maschinenraum navigierunfähig tagelang im Golf von Mexiko herumtrieb. Schlepper brachten das Schiff schliesslich in den Hafen von Mobile.

Bei dem Zwischenfall etwa 250 Kilometer vor der mexikanischen Küste wurde nach Angaben der Reederei niemand der 3143 Passagiere und 1086 Crewmitglieder verletzt. Allerdings beklagten sich Reisende über unhaltbare Zustände an Bord.

Seit der Havarie der ebenfalls zu Carnival gehörenden "Costa Concordia" mit 32 Toten im Januar 2012 machte die US-Reederei immer wieder mit Pannen auf ihren Schiffen Negativschlagzeilen.