Indonesien

Ein Toter bei Erdbeben auf indonesischer Insel Sumatra

Der Seismograph zeigt die Erdstösse an, die Indonesiens Insel Sumatra erzittern lässt (Symbolbild)

Der Seismograph zeigt die Erdstösse an, die Indonesiens Insel Sumatra erzittern lässt (Symbolbild)

Ein starkes Erdbeben hat die indonesische Insel Sumatra erschüttert. Der Erdstoss der Stärke 6,6 ereignete sich nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS am Dienstag um 12.55 Uhr Ortszeit. Eine Person kam ums Leben.

Beim Opfer handele es sich um einen zwölfjährigen Jungen, sagte der Bürgermeister der Stadt Subulussalam dem örtlichen Sender TVOne. Das Beben hatte zahlreiche Menschen in Panik aus Häusern und Hotels flüchten lassen. Hunderte Patienten wurden aus mindestens einem Krankenhaus evakuiert, einige davon im Rollstuhl.

Das Zentrum des Bebens lag 100 Kilometer südwestlich der Stadt Medan in einer Tiefe von 110 Kilometern, teilte der Geologische Dienst der USA mit. Das auf Hawaii ansässige Pazifik-Tsunami-Warnzentrum gab keine Tsunami-Warnung aus.

Indonesien befindet sich auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, wo sich jährlich hunderte Erdbeben ereignen. Bei der Tsunami-Katastrophe Ende 2004, die durch ein Erdbeben der Stärke 9,1 vor der Küste von Sumatra ausgelöst worden war, wurden in mehreren Küstengebieten des Indischen Ozeans mehr als 220'000 Menschen getötet. Am schlimmsten betroffen war Indonesien mit 168'000 Toten.

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