Guantánamo

Ein Guantánamo-Insasse bekennt sich nach Absprache schuldig

Ein Häftling im US-Gefangenenlaer Guantanamo bekennt sich schuldig (Symbolbild/Archiv)

Ein Häftling im US-Gefangenenlaer Guantanamo bekennt sich schuldig (Symbolbild/Archiv)

Im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba hat sich ein Insasse aus dem Sudan vor einem Militärgericht schuldig bekannt. Nur Uthman Mohammed wird vorgeworfen, in Afghanistan an der Leitung eines Ausbildungslagers für Terroristen beteiligt gewesen zu sein.

Am (heutigen) Mittwoch soll eine Anhörung beginnen, an deren Ende dann das Strafmass wegen Unterstützung des Terrorismus bekanntgegeben wird.

Wie das US-Verteidigungsministerium am Dienstag (Ortszeit) weiter mitteilte, folgte sein Schuldbekenntnis nach einer Absprache zwischen Anklage und Verteidigung, um ein formelles Verfahren zu vermeiden.

Vor zwei Jahren hatte Nur Uthman Mohammed erklärt, er sei nicht schuldig. Er sitzt seit August 2002 in Guantánamo in Haft.

Mit einer lebenslangen Haftstrafe für den Angeklagten war Ende Januar der erste Prozess gegen einen Guantánamo-Häftling vor einem zivilen US-Gericht zu Ende gegangen. Ahmed Khalfan Ghailani stand im Zusammenhang mit den Anschlägen auf die US-Botschaften 1998 in Tansania und Kenia in New York vor Gericht.

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