US-Geheimdienstaffäre

Edward Snowden will nun nach Brasilien

Edward Snowden wäre lieber an der Copacabana als in Russland.

Edward Snowden wäre lieber an der Copacabana als in Russland.

Der ehemalige US-Geheimdienstagent Edward Snowden hat Brasilien Hilfe bei der Aufklärung der Abhöraktivitäten der USA angeboten, sofern er in Brasilien Asyl erhält. Er wandte sich in einem offenen Brief an die brasilianische Bevölkerung.

Im Brief schreibt der ehemalige Mitarbeiter der US-Geheimdienstbehörde NSA, er sei beeindruckt von der starken Kritik Brasiliens an den US-Spähprogrammen.

Er habe bereits wiederholt seine Bereitschaft geäussert, Brasilien bei der Untersuchung möglicher illegaler Lauschangriffe gegen seine Bürger zu unterstützen.

Die US-Regierung versuche jedoch, sein Engagement zu unterbinden. Bis er kein dauerhaftes politisches Asyl erhalte, werde ihn die US-Regierung weiterhin in seiner Arbeit behindern.

Snowden hat derzeit ein auf ein Jahr begrenztes Aufenthaltsrecht in Russland. Die US-Justiz sucht ihn wegen Geheimnisverrats.

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