Organisiertes Verbrechen

Drogenkrieg: 2012 mussten in Mexiko 26'000 Menschen ihr leben lassen

Eine erschossene Frau auf einem Markt in Acapulco (Archiv)

Eine erschossene Frau auf einem Markt in Acapulco (Archiv)

Mehr als 26'000 Menschen sind in Mexiko im vergangenen Jahr getötet worden, dem letzten Regierungsjahr des damaligen Präsidenten Felipe Calderón. Das teilte das nationale Statistikamt am Dienstag (Ortszeit) mit.

Damit stieg die Mordrate 2012 im Vergleich zu Calderóns erstem Amtsjahr stark an. Als er 2006 antrat, lag die Zahl der Getöteten bei rund 10'000.

Am höchsten war die Mordrate 2012 in den Bundesstaaten Chihuahua (Norden) und Guerrero (Süden). Insgesamt wurden im Kampf der Armee gegen das organisierte Verbrechen und die Drogenkartelle in der Amtszeit Calderóns mehr als 70'000 Menschen getötet.

Im Dezember wurde Enrique Peña Nieto neuer Staatschef.

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