Ägypten

Drei Tote bei Massenpanik unter trauernden Kopten

Kopten erweisen ihrem Papst in der Kairoer Markus-Kathedrale die letzte Ehre

Kopten erweisen ihrem Papst in der Kairoer Markus-Kathedrale die letzte Ehre

Bei einer Massenpanik während der Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Kopten-Papst Schenuda III. sind in Ägypten drei Menschen ums Leben gekommen.

Wie Staatsmedien am Montag berichteten, hatten Zehntausende Christen versucht, sich in die Kairoer Markus-Kathedrale zu drängen, um ihrem langjährigen Patriarchen die letzte Ehre zu erweisen. Dabei seien auch zahlreiche Gläubige verletzt worden.

Das Kirchenoberhaupt der grössten christlichen Gemeinde im Nahen Osten war am Samstag im Alter von 88 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Sein Leichnam wurde in der Kathedrale aufgebahrt.

Am Dienstag ist die Trauerfeier geplant, an der Kopten aus der ganzen Welt teilnehmen. Schenuda war sei 1971 im Amt und vertrat zehn Millionen Kopten weltweit, die meisten von ihnen leben in Ägypten.

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