Tibet

Drei Tibeter sterben nach Selbstverbrennung in China

Selbstverbrennung in Kathmandu im Februar (Archiv)

Selbstverbrennung in Kathmandu im Februar (Archiv)

In China sind zwei tibetische Mönche und eine junge Mutter nach Selbstverbrennungen gestorben. Die Mönche im Alter von 20 und 23 Jahre steckten sich am Mittwoch vor einem Kloster in der Gemeinde Ruo'ergai in der südwestchinesischen Provinz Sichuan in Brand.

Die junge Mutter habe sich am Dienstag in der Region Rangtang in Sichuan angezündet, wie die in London ansässige Organisation Free Tibet und der US-Sender Radio Free Asia am Donnerstag berichteten.

Seit Jahrzehnten fühlen sich die Tibeter von den Chinesen unterdrückt. Etwa 120 Tibeter haben sich seit 2009 in China selbst verbrannt. China macht hingegen den Dalai Lama und die exiltibetische Gemeinde für die Selbstverbrennungen verantwortlich.

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