Unwetter

Drei Leichen an südfranzösischen Stränden angeschwemmt

Der Fluss Hérault ist - wie schon einmal 2003 - angeschwollen (Archiv)

Der Fluss Hérault ist - wie schon einmal 2003 - angeschwollen (Archiv)

An der französischen Mittelmeerküste sind innerhalb von drei Tagen die Leichen von drei Männern angeschwemmt worden. Aus Ermittlerkreisen hiess es am Samstag, die Polizei ermittle in alle Richtungen.

Eine These war demnach, die Leichen könnten nach den schweren Unwettern an der ligurischen Küste von Italien bis an die Strände des südfranzösischen Départements Var geschwemmt worden sein.

Nach Italien haben die Unwetter inzwischen auch Südfrankreich erreicht. Heftige Gewitter und Regenstürme führten in Var und den Alpes-Maritimes zu Überschwemmungen. Mehrere Strassen mussten gesperrt werden, 600 Einwohner aus fünf Gemeinden wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht.

Am Ufer des Flusses Hérault im gleichnamigen Departement entdeckten Polizei und Feuerwehr am Samstagmorgen die Leiche eines Mannes, bei dem es sich um einen seit dem Vortag vermissten 51-jährigen Deutschen handelte.

Nach Angaben der Feuerwehr lebte der Mann in einer Wohnwagensiedlung der Gemeinde Lézignan-la-Cèbe. Der von seiner Ex-Frau identifizierte Mann war zuletzt am Freitag gesehen worden, als er sich im Wasser verzweifelt an einem Ast festzuklammern versuchte. Die Behörden hatten die Anwohner der Gemeinde am Donnerstag gewarnt, dass das Wasser des Flusses steigen würde.

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