Norwegen

Drei Jahre danach: Norwegen gedenkt der Opfer des Breivik-Massaker

Kränze gegenüber der Insel Utøya (Bild vom 22. Juli 2013)

Kränze gegenüber der Insel Utøya (Bild vom 22. Juli 2013)

Am 22. Juli 2011 geschah in Norwegen Unvorstellbares: Der neo-Nazi Anders Breivik schockte das Land mit einem Bombenattentat im Osloer Regierungsviertel und seinem Amok-Lauf auf der Insel Utøya . Es starben 77 Menschen.

Drei Jahre nach den Terroranschlägen des Attentäters Anders Behring Breivik in Oslo und auf Utøya gedenkt Norwegen der Opfer des 22. Juli 2011. Damals starben 77 Menschen - darunter viele Kinder und Jugendliche - beim Bombenanschlag im Regierungsviertel und kurz darauf im Ferienlager der Arbeiterpartei auf der Insel, als Breivik eiskalt um sich schoss. Rund 90 Menschen wurden verletzt.

Mit seiner Tat hatte der Norweger das ganze Land in eine Schockstarre versetzt. Für die Anschläge, die sich innerhalb von nur eineinhalb Stunden abspielten, war Breivik später zu 21 Jahren Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt worden.

Hinterbliebene können am dritten Jahrestag auf die Insel fahren. Damit sie ungestört an ihre Angehörigen denken können, bleibt die Presse aussen vor. Bei Gedenkfeiern auf Utøya und in Oslo legt Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg Kränze nieder. Ausserdem gibt es wie schon in den vergangenen Jahren einen Gedenkgottesdienst.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1