Es handle sich um Sascha Rusewa und ihren Mann Atanas Rusew. Der Fall hatte in den vergangenen Tagen weltweit für Schlagzeilen gesorgt.

Vergangene Woche war in einem Roma-Lager ein kleines blondes Mädchen unbekannter Herkunft entdeckt worden. Das Mädchen fiel der Polizei bei einer Kontrolle auf, da es mit seiner hellen Haut und blonden Haaren seinen angeblichen Eltern überhaupt nicht ähnlich sah. Auf der Suche nach den Eltern schaltete die Polizei auch Interpol ein.

Am Donnerstag waren die 35-jährige Rusewa und ihr 38-jähriger Mann von der bulgarischen Polizei zu Maria befragt worden. Ihr Sohn hatte laut einem Medienbericht gesagt, seine Mutter habe Maria vor ihrer Heimkehr nach Bulgarien in Griechenland zurückgelassen, weil sie "weder Geld, noch Ausweispapiere" gehabt habe.

Medienberichten zufolge erzählte die Frau Nachbarn, dass sie ihre Tochter für umgerechnet 250 Euro verkauft habe. Rusewa wies diese Darstellung aber entschieden zurück.