Was für ein medizinisches Wunder: Vor neun Monaten hat Ella das Licht der Welt erblickt. Doch Ella hat zu wenig Sauerstoff. 25 Minuten kämpfen die Ärzte um das Leben des kleinen Mädchens. Reanimieren es – ohne Erfolg.

Die Ärzte befürchten bleibende Hirnschäden und frieren Ella deshalb kurzerhand drei Tage ein. Bei dieser Kältebehandlung wird der ganze Mechanismus des Körpers auf das Notwendigste reduziert. Die Eltern bereiteten sich schon auf das Schlimmste vor. Dann, nach 72 Stunden, passiert das Unglaubliche: Die Ärzte wärmen Ella auf, die Kleine beginnt selbstständig zu atmen. «Es war ein unbeschreibliches Gefühl, meine Kleine in den Armen zu halten und ihre Wärme zu spüren», erinnert sich die Mutter Rachel gegenüber der englischen Zeitung «The Sun».

Bereits elf Tage später kann Ella das Spital von Cambridge verlassen. Noch heute muss sie therapeutisch betreut werden. Doch die Ärzte haben bislang keine bleibenden Hirnschäden festgestellt. «Wir können nach wie vor nicht sicher sein, wie es mit Ella weiter geht, aber sie macht Fortschritte, von Tag zu Tag», sagt Rachel weiter. (sha)