Bundeswehr-Reform

Deutschlands neuer Verteidigungsminister nimmt sich Zeit

Will bei der Bundeswehrreform nichts überstürzen: De Maizière

Will bei der Bundeswehrreform nichts überstürzen: De Maizière

Deutschlands neuer Verteidigungsminister Thomas de Maizière tritt bei der Bundeswehrreform auf die Bremse. Entscheidungen zur Neuausrichtung der Streitkräfte werde er erst «nach einer gründlichen Lagefeststellung» treffen.

Dies machte der CDU-Politiker am Freitag deutlich. In seinem ersten Tagesbefehl unterstrich der Minister, er wisse um die Dringlichkeit der Reform. "Dennoch: Ich nehme mir die Zeit, die ich brauche", heisst es in dem Schreiben an alle Soldaten.

Die Opposition hatte nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg eine Aussetzung der Bundeswehrreform gefordert.

De Maizière stellte in seinem Tagesbefehl indes klar, dass er am bisher grössten Umbau der Bundeswehr festhalten wolle. Lediglich beim Tempo und den Prioritäten könnte es Verschiebungen geben.

Zugleich rief De Maizière die mehr als 300'000 Soldaten und Zivilbeschäftigten auf, ihre Kraft und Ideen in das Reformprojekt einzubringen.

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