Dies berichtete die "Rheinische Post" am Donnerstag unter Berufung auf ein Positionspapier des Pflegebeauftragten Andreas Westerfellhaus. Ziel sei es, "die Vertrauenskrise in der Pflege" zu beenden.

Die Forderungen in dem Positionspapier würden dem Bericht zufolge die öffentliche Hand im ersten Jahr rund 570 Millionen Euro und rund 345 Millionen Euro in den Folgejahren kosten. Die Prämie soll demnach steuerfrei gezahlt werden. Auch Lehrlinge sollen profitieren können.

Pflegefachkräfte, die direkt nach ihrer Ausbildung in eine Festanstellung gehen, sollen den Angaben zufolge eine Prämie von 3000 Euro erhalten. Parallel müssten die Arbeitsbedingungen in der Pflege so verbessert werden, dass Prämienzahlungen nach zwei bis drei Jahren nicht mehr notwendig seien.

Auch Betreiber von Pflegeeinrichtungen und Spitälern, die zusätzlich Fachpersonal einstellen, sollten pro Kopf eine Prämie von 3000 Euro erhalten, heisst es in dem Bericht weiter.